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Heizungskonzepte
Die Wahl des idealen Beheizungskonzeptes ist individuell zu treffen. Diese ist abhängig von geografischen Faktoren, der zu beheizenden Fläche, dem U-Wert des Hauses, der Nutzung, persönlicher Vorlieben, etc. Für das esendo-Haus empfehlen wir den Einsatz von regenerativen Heizquellen, die Integration einer solaren Brauchwasseranlage und die Nutzung von Regenwasser für die sanitären Einrichtungen.
Als Wärmequellen im esendo-Haus fungiert entweder das wassergeführte Lehm-Klimaelement von lehmorange oder eingelegte Heizleitungen im System EMOTON-Klimaregulator. Die dadurch erzeugte Strahlungswärme erwärmt -im Gegensatz zu Konvektionsheizungen- nicht die Luft, sondern die im Raum befindlichen Körper. Beide Varianten können mit jeder gängigen Heizungsanlage betrieben werden.
Bei architektonischen Konzepten mit wenig Wandflächen oder in Bereichen wie Bad und
Wintergarten kommt das reaktionsschnelle Ton-Fußbodenheizsystem von LITHOTHERM zum Einsatz.
Sowohl die Wand-, als auch die Fußbodenheizung sind mit geringem Aufwand als aktive Kühlelemente nutzbar. Bei passiven Kühlsystemen kommen lehmorange Latentwärmespeicher-Platten zum Einsatz.
Im Passivhaus
Im Passivhaus besteht die Möglichkeit als Heizquelle ausschliesslich Lehm-Speicherelemente einzusetzen, die in der Hauptsache durch eine Photovoltaikanlage gespeist werden. Diese Elemente sind eine Kombination aus Latentwärmespeicher (Definition siehe Fragen) und elektrischer Heizplatte. Diese erwärmt eine innenliegendes Karbonfaservlies und lädt den
Latentwärmespeicher. Bei einer Abkühlung des Hauses in der Nacht gibt der Latentwärmespeicher diese Wärme wieder in den Raum ab. Mit einer Latenwärmespeicherleistung von 100 W/m² reichen bereits wenige m² pro Raum, um diesen zu beheizen.
Aus Erfahrung kann gesagt werden, dass es in der Regel am Besten ist, einen örtlichen Anbieter regenerativer Heiztechniken zu beauftragen, da dieser auch den Service Vor-Ort abdecken kann.
